Drohne

Drohnen sind längst nicht mehr nur Science Fiction: Mit unserem Drohnenführerschein warten spannende berufliche Anwendungsgebiete – auch auf Sie?



Wissenswert

Multicopter: Lebensretter, Weltvermesser, Wissenschaftler

Drei spannende Berufe mit Drohnenführerschein

Drohnenpilot – Was viele noch an Science Fiction oder nur Hobby denken lässt, ist längst zum Trendberuf der Zukunft geworden. Denn Drohnen, bzw. Multicopter, sind wahre Allround-Talente.

Ob im alltäglichen Einsatz bei der Wartung und Inspektion von Brücken, Windrädern und Baustellen oder bei spektakulären Einsätzen auf den höchsten Gipfeln und den abgelegensten Orten der Welt – Multicopter haben längst ihren Weg in die verschiedensten Jobs aller Branchen gefunden. Wir stellen Ihnen drei dieser spannenden Berufe vor.

Rettung von oben

Drohnen werden zunehmend von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) genutzt, denn es gibt Orte und Situationen, an denen es einfach nicht mehr menschenmöglich ist, dringend benötigte Hilfe zu leisten. Zum Beispiel in extremen Höhenlagen, in schwer zugänglichen Regionen oder bei Brandkatastrophen. Unbemannte Luftfahrzeuge und Drohnenpiloten kommen dort zum Einsatz und retten immer mehr Leben.

Durch gesendete Live-Bilder können Katastrophengebiete in Echtzeit nach Überlebenden abgesucht werden. Auch Infrarot-Aufnahmen sind mit modernen Drohnen möglich, wodurch eine schnelle Lageerkennung bei Bränden den Einsatzkräften einen entscheidenden Zeitvorteil verschaffen kann.

Nach einer Studie von DJI konnten zwischen Mai 2016 und Februar 2017 erfolgreich 38 Menschenleben durch Drohnen gerettet werden. Das entspricht bereits in etwa einem geretteten Leben pro Woche.

Die unbemannte Vermessung der Welt

Kaum zu glauben, aber selbst in der heutigen Zeit ist unsere Erde noch lange nicht exakt vermessen und kartographiert. Was früher ein komplexer und vor allem zeitaufwendiger Prozess war, wird jetzt durch Drohnen maßgeblich vereinfacht. So findet diese neue Vermessungstechnik in verschiedensten Bereichen Anwendung – in der Agrarwirtschaft bei der genauen Flächenerfassung von Feldern oder bei der Erstellung von Modellen von Gebirgszügen und Monumenten.

So schafften es zwei Teams mit Hilfe von Drohnen nicht nur das Matterhorn zum ersten Mal präzise zu vermessen und zu dokumentieren, sondern auch die Christusstatue in Rio wurde erstmals in einem exakten 3D-Modell abgebildet.

Diese für Vermessungsarbeiten speziell benötigten Drohnen müssen von erfahrenen Piloten geflogen werden, die ihre Fluggeräte perfekt beherrschen. Sie müssen in der Lage sein, ihre Drohnen auch in schwierigen Umgebungen und unter ungewöhnlichen Bedingungen zielgenau zu steuern.

Im Auftrag der Forschung

Drohnen bieten nicht nur zahlreiche Lösungen für die Wirtschaft sowie für humanitäre Organisationen, sie könnten auch die Forschung und den Tierschutz von Grund auf revolutionieren: Über viele, vor allem menschenscheue Tierarten sind kaum Informationen und Daten vorhanden. Drohnen erreichen nicht nur Lebensräume, die für Forscher nur schwer zugänglich sind, sondern minimieren auch den Eingriff in das Habitat auf ein Minimum. Ein Beispiel für diese innovativen Forschungsmethoden liefert die Universität von Alaska, die mithilfe von Drohnen die Otterpopulation vor ihren Küsten untersuchen.

Sie träumen auch von solch vielfältigen Möglichkeiten und spannenden Einsätzen? Der erste Schritt ist ganz einfach – mit dem Drohnenführerschein. Diesen und viele weitere Weiterbildungsangebote gibt es bei der TÜV SÜD Akademie.

Drohnenführerschein Vorbereitung bei der TÜV SÜD Akademie

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Interview

„Windparks, Staudämme oder Konzerte – meine Drohne fängt alles ein.”

Interview mit einem Drohnenpiloten

Paketlieferung, Tatortdokumentation oder sogar Bienenbestäubung – und das per Drohne.

Was für viele noch wie Zukunftsmusik klingt, ist in vielen Bereichen der Wirtschaft schon Wirklichkeit. Drohnen, bzw. Multicopter, haben dank ihrer variablen Einsatzmöglichkeiten längst Einzug in den Arbeitsalltag gehalten. Diese Innovation vereinfacht nicht nur viele Prozesse, sondern schafft vor allem auch Arbeitsplätze. So hat sich in den letzten Jahren ein völlig neuer Berufszweig herausgebildet – der des Drohnenpiloten.

Aber was macht so ein Drohnenpilot eigentlich den ganzen Tag? Und wie wird man das überhaupt? Das wollten wir von Fabian Daiber, 33, selbständiger Drohnenpilot aus Bamberg, mal genauer wissen – und haben ihn gefragt.

 

TÜV SÜD Akademie: Fabian, als Drohnenpilot lebst du sicher den Traum vieler Männer. Aber wie genau kommt man zu diesem Beruf?

Fabian: *lacht* „Ja, kann man so sagen. Da Drohnenpilot als Beruf recht neu ist, gibt es kein klassisches Einstiegsmuster. Ich habe mich schon immer fürs Fliegen interessiert und habe bereits als Kind viel mit Modellflugzeugen rumgebastelt. Irgendwann fing ich dann an, mich an Drohnen zu versuchen und war sofort Fan! Kurz darauf kaufte ich mir meinen ersten eigenen Quadrocopter. Vor drei Jahren habe ich dann meine Leidenschaft zum Beruf gemacht und bin seitdem selbständiger Drohnenpilot.”

 

Und wie sieht so ein typischer Arbeitstag bei dir aus?

„Einen ‘typischen’ Arbeitstag gibt es bei mir nicht. Der Anwendungsbereich für Multicopter ist so vielfältig, dass jeder Job eine neue Herausforderung ist. Das liebe ich auch so an meinem Beruf – ich mache jedes Mal etwas anderes und kein Tag ist wie der davor.

Meistens arbeite ich aber im Auftrag von Firmen zur Datenerfassung, Überprüfung oder Wartung. Zur Zeit leite ich zum Beispiel ein Projekt im Rahmen der Betrieblichen Instandhaltung bei einem Betreiber von Windparks, der bei der Wartung seiner Windkrafträder künftig Drohnen einsetzen will. Wenn dieses Projekt abgeschlossen ist, geht es einmal quer durch Deutschland zur Inspektion eines Staudamms. Früher waren solche ‘Kontrollgänge’ sehr aufwändig und risikobehaftet. Durch mich wird vieles einfacher. “

 

Drohnen scheinen ja für Firmen immer wichtiger und attraktiver zu werden. Was gibt es denn da noch für Anwendungsbereiche?

„Puuuh… Das reicht von dem, was ich so mache, also Datenerfassung und Wartung, über automatische Vermessungen bis hin zu Foto- und Videografie oder sogar Filme oder Konzerte. Und ich bin mir sicher, dass in den nächsten Jahren noch einige Innovationen hinzukommen werden. Das Gebiet der Drohnentechnologie entwickelt sich wahnsinnig schnell.”

Das klingt ja echt spannend. Kann denn jeder so einfach Drohnenpilot werden?

„Ganz so einfach ist es dann doch nicht. Man braucht schon viel technisches Know-how: von Bereichen wie Aerodynamik, über Kamera- und Videotechnik bis hin zu Luftrecht sollte man sich gut auskennen.

Inzwischen benötigt man gesetzlich bedingt sowieso einen Drohnenführer- oder Pilotschein für alle Drohnen, die schwerer als zwei Kilogramm sind. Aber auch Hobbypiloten mit kleineren Drohnen lege ich es sehr ans Herz, sich mit dem Thema intensiver auseinanderzusetzen und einen Kurs zu absolvieren.

Als Pilot wird man bei jedem Flug mit unterschiedlichsten Anforderungen und Bedingungen konfrontiert. Mit dem Führerschein ist man auf jeden Fall auf alle Situationen gut vorbereitet. Und mit genug Motivation und Leidenschaft kann das wirklich jeder schaffen.”

 

Danke für die vielen interessanten Einblicke, Fabian. Jetzt habe sogar ich richtig Lust bekommen, das mal selbst auszuprobieren.

„Gerne. Solltest du auf jeden Fall mal machen! Es macht nämlich auch daheim im Garten oder auf einem Feld richtig viel Spaß!”

Na, auch neugierig geworden? Egal ob als baldiger Profi oder als Hobbypilot – den Vorbereitungskurs zum Drohnenführerschein sowie viele weitere Weiterbildungsangebote gibt es bei der TÜV SÜD Akademie.

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