Skibindungen
Alles eine Frage der richtigen Einstellung
Bevor Sie in Richtung Berge aufbrechen, sollten Sie eines bedenken: Ihre Skibindungen sind Präzisionselemente, die ihre Funktion nur dann optimal erfüllen, wenn alle Parameter (beginnend bei der Konstruktion, endend bei der Einstellung) stimmen. Um die Bindungseinstellung so exakt wie möglich vorzunehmen, sind verschiedene Einstufungen notwendig und hilfreich.
Wenn eines der folgenden Merkmale zutrifft, sollten Sie Ihre Bindungen austauschen:
Allgemeine Merkmale:
- Bindung korrodiert (z.B. stark verschmutzt, angerostet)
- Bindung beschädigt (z.B. verbogen, gebrochen)
- Fettfüllung verbraucht (z.B. verharzt)
- Teile der Bindung fehlen und können nicht mehr ersetzt werden
- Anforderungen nach DIN ISO 9462 werden nicht eingehalten (es fehlt das GS-Prüfzeichen der TÜV SÜD Product Service GmbH)
- Spezielle Merkmale im vorderen Bindungsbereich:
- (1) Einstellschraube blockiert
- (2) Einheitsskala nach DIN fehlt
- (3) Niederhalter blockiert
- (4) Auslösemechanismus ohne ausreichende Energieaufnahme
- (5) Gleitelement beschädigt und nicht mehr zu erneuern, beweglicher Gleitbereich verbogen, gerissen und nicht funktionsbereit
- Spezielle Merkmale im hinteren Bindungsbereich:
- (1) Einstellschraube blockiert
- (3) Niederhalter blockiert
- (6) Trittplatte nicht im Normbereich
- (7) Bremse verbogen
- (8) Andruck nicht einstellbar
(z.B. keine oder keine eigene Einstellmöglichkeit)
- (9) Umspritzung beschädigt




