Einstellen der Skibindung
Ein entscheidender Faktor für Ihre Sicherheit.
Das Tibia-Verfahren
(Schienbeinkopf-Meßmethode)
Der Auslösewert Ihrer Skibindung ist eines der wichtigsten Sicherheitskriterien und muss exakt bestimmt werden. Dafür steht seit 1. April 1994 das Gewichts- oder das Tibia-Verfahren (hier wird die Breite Ihres Schienbeinkopfes im Bereich des Knies als Referenzgröße herangezogen) zur Wahl.
Messung der Tibiakopfbreite:
(in mm oder abgeleitet davon das Drehmoment Mz in Nm)
Der Schienbeinkopf im Kniebereich ist ein wichtiger Messpunkt, um die individuellen Auslösedrehmomente für die Skibindung zu ermitteln.
Und so geht's: Die Tibiakopfbreite wird im Sitzen mit einer Schieblehre gemessen. Ihr Kniegelenk sollte dabei unbedeckt und rechtwinkling abgewinkelt sein. Auf eine "pressende" Messhaltung (Schieblehre mit "Knochenkontakt") ist zu achten. Dabei wird die Schieblehre waagrecht angelegt, die Weichteile werden mit den Messarmen mäßig zusammengedrückt.
Wichtige Faktoren sind auch Ihr Fahrkönnen, Alter bzw. Sohlenlänge.
Die Kennwerte nach TIBIA oder nach Gewicht:
Kennwerte nach TIBIA
(Anwendung in Deutschland und von TÜV SÜD empfohlen):
- Tibiabreite (Breite des Schienbeinkopfes)
- Skifahrertyp
- Sohlenlänge
- Geschlecht
- Lebensalter
Kennwerte nach Gewicht
(wird hauptsächlich in der Schweiz angewendet):
- Körpergewicht (ohne Kleidung)
- Skifahrertyp
- Sohlenlänge
- Körpergröße (ohne Schuhe)
- Lebensalter
Welcher Skifahrertyp sind Sie?
![]() | Typ 1: Sie fahren vorsichtig, lieben sanftes Tempo und leichte Abfahrten oder sind Anfänger. |
![]() | Typ 2: Sie bevorzugen mittleres bis hohes Tempo und schwierige Pisten. |
![]() | Typ 3: Sie fahren nur schwierigste Abfahrten mit sehr hohem Tempo und haben eine hohe Risikobereitschaft. |
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