Carving
Schnell. Einfach. Sicher.
Vielleicht liebäugeln Sie auch mit den trendigen Carving-Ski oder haben sogar schon welche. Doch was hat es eigentlich mit dieser "Revolution" auf sich?
Der Carving-Ski ist keine ganz neue Erfindung, sondern eher eine clevere Weiterentwicklung des klassischen Ski. Die besteht aus einer sogenannten "Taillierung": Das heißt, der Carving-Ski ist in der Mitte schmaler als am vorderen und hinteren Ende.
Die Vorteile:
- Sie können das Skifahren schneller erlernen.
- Ihre Bewegungen sind leichter koordinierbar und Ihr Kraftaufwand geringer.
- Ihr Sicherheitsgefühl wächst: Kurven fahren Sie nicht mehr rutschend, sondern auf einer präzisen Linie.
- Allround-Technik möglich: Als konventioneller Skifahrer können Sie die "alte" Technik beim Carving-Ski ebenso einsetzen.
Beim Fahren auf der Kante ergibt sich die "Wunderwirkung" des Carvens: Der Ski fährt einen bestimmten, je nach Skityp vorab definierten, Radius. Wichtig ist der Verlauf der Taillierung Ihres Carving-Ski. Hierbei unterscheidet man elliptische, kreisförmige und zykloide Konstruktionen -- diese Auslegung nimmt direkten Einfluss auf das Fahrverhalten.
Sie haben die Wahl zwischen folgenden Ausführungen:
Easy-Carver:
Dieser Carver ist für Sie der Richtige, wenn Sie ein Einsteiger oder "klassischer Skifahrer" sind. Er ist bei der Schwungeinleitung, dem Einfahren in die Kurve, leicht zu drehen. Als Anfänger erzielen Sie damit die schnellsten Lernfortschritte. Sie können ebenso auf der Lauffläche wie auf der Kante (mit gutem Kantengriff) fahren.
Allround-Carver:
Wenn Sie vom "normalen" Ski kommen, ist dies für Sie der richtige Carver. Er eignet sich auch für Buckelpisten.
Fun-Carver:
Das sind die richtigen Geräte für die "Hohe Schule" des Carvens. Als Fortgeschrittener können Sie mit ihnen atemberaubende Radien bei extremen Fliehkräften hinlegen. Allerdings ist der Fun-Carver anspruchsvoll, was die Pflege (Kanten-Präparierung) angeht. Eine noch extremere Spielart sind Short-Carver, die für Halfpipe-Kunststücke geeignet sind.
Die Nachteile:
Beim Carven brauchen Sie mehr Platz als beim "Wedeln" und sind deutlich schneller! Nehmen Sie also besondere Rücksicht auf andere Fahrer! Nutzen Sie lieber breite, wenig befahrene Pisten.




