Automobil- und Bahn-Industrie
Agieren, nicht reagieren
Wurden in der Vergangenheit üblicherweise bereits aufgetretene Fehler festgestellt, analysiert und beseitigt, bedeutet ein wirksames Qualitätsmanagement-System heute, planende, vorbeugende Aktivitäten und entsprechende Maßnahmen zur Fehlerverhütung den Vorrang zu geben. Qualitätsmanagement in der Automobil- und Zulieferindustrie bedeutet interdisziplinäre Teamarbeit.
Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist immer das Ergebnis sämtlicher Aktivitäten in jeder Phase des gesamten Leistungsprozesses.
Die Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist immer das Ergebnis sämtlicher Aktivitäten in jeder Phase des gesamten Leistungsprozesses.
Die Lösung im Zertifizierungslabyrinth
In der Vergangenheit führte die amerikanische und europäische Automobil-Industrie mit QS-9000, VDA 6.1, EAQF und AVSQ eigene Branchenstandards für Qualitätsmanagement-Systeme bei Zulieferern ein. Für die Zulieferer ein teurer Weg, da aufgrund der spezifischen Kundenforderungen regelwerksspezifische Mehrfachzertifizierungen nicht auszuschließen waren. Mit der ISO/TS 16949:2002 wurde ein gemeinsamer Standard erarbeitet, der weltweit einheitliche Maßstäbe für ein Qualitätsmanagement-System in der Automobil-Industrie setzt. Alle Hersteller akzeptieren die Zertifizierung nach diesem Standard. Die ISO/TS 16949:2002 ist anwendbar in der gesamten Lieferkette der Automobil- Industrie für:
- Serienproduktion
- Ersatzteilproduktion
- Automobilhersteller
- Dienstleistungen wie Wärmebehandlung, Lackieren,Galvanisieren oder andere Oberflächenbehandlungen
Eine Zertifizierung nach dieser technischen Spezifikation erfolgt standortbezogen. Entfernte Standorte (remote locations), wie z. B. Entwicklung, Einkauf, Vertrieb und Lager erhalten kein Zertifikat, werden aber in ihrer Funktion als Schnittstelle auditiert und im Standort-Zertifikat mitgenannt.
Vorteilsbox
Ihr Nutzen
- Größere Kundenzufriedenheit
- Wertsteigerung in jeder Phase des Produkt-Lebenszyklus
- Implementierung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses
- Fehlervermeidung vor Fehlererkennung
- Minderung der Streuung und Verschwendung in der Lieferkette
- Systematisierung und Strukturierung der Vorgehensweise und Organisation
- Kostenreduktion
- Senkung des Aufwands bei der Auditierung durch Kunden



