Drohnen – die Inspektionsassistenten der Zukunft

TÜV SÜD verzeichnet ein positives Ergebnis beim Flugeinsatz in Südkorea: Drohnen werden zukünftig Zeit und Geld sparen und für erhöhte Sicherheit sorgen.

 

Das Testprojekt im Detail

Das Pilotprojekt in der Millionenmetropole Seoul in Südkorea hat bewiesen: Flugdrohnen sind die Inspektionsassistenten der Zukunft und werden künftig nicht nur Zeit und Geld sparen, sondern gleichzeitig auch sicherheitskritische Infrastruktur-Objekte und Ingenieursbauwerke häufiger, sicherer und akkurater inspizieren.

Was in Südkorea bei einer Brückeninspektion begann, wird den internationalen Markt komplett revolutionieren: Das Real Estate Team des TÜV SÜD Korea testete mit dem lokalen koreanischen Technologiepartner »Angelswing« im März 2017 bei der Inspektion der 1.245 Meter langen Dongjak-Brücke die Effizienz der Drohnen-Technologie. Trotz äußerst erschwerter Bedingungen – angefangen bei der Stabilisierung der Drohne über dem Wasser bis hin zu von Stahl und Beton beeinflussten Kompass- und GPS-Signalen – konnte der Test erfolgreich abgeschlossen werden.

Im Detail bedeutet dies: Die Inspektion konnte schneller und kostenreduzierter realisiert werden, das akribische Prüfergebnis und die Ermöglichung einer anschließenden virtuellen Begutachtung war genauer und es konnten mit Hilfe der Drohne sogar Stellen dokumentiert werden, die mit bloßem Auge aller Wahrscheinlichkeit nach nicht sofort sichtbar gewesen wären.

Internationale Expertenrunde sieht weitreichende Möglichkeiten

Das Pilotprojekt wurde in einer internationalen Expertenrunde vorgestellt, bei der weitere Ideen und Möglichkeiten für den Ausbau der Fähigkeiten geplant wurden. Mit Hilfe eines Live-Streams könnten Experten künftig die Inspektionen unabhängig vom Standort direkt verfolgen und entsprechende Fluganweisungen in Echtzeit geben. Auch die Verwendung verschiedenster Nutzlasten wie etwa ein Markierungsspray oder eine Infrarot-Kamera stehen auf der Entwicklungsliste.

Nutzen im Fokus

Bis zum serienmäßigen Einsatz wird noch etwas Entwicklungszeit vergehen – Fakt ist aber jetzt schon: Flugdrohnen als zukünftige Inspektionsassistenten bieten enorme Vorteile – zum einen für die Länder und Stadtverwaltungen, aber letztendlich auch für die gesamte Bevölkerung. Denn die notwendige Kontrolle und der Erhalt von Straßen und Bauwerken ist kostenspielig, arbeitsintensiv und mit einem hohen Maß an Logistik verbunden.

Mit Hilfe der Drohnen-Technologie werden nicht nur Zeit und Kosten gespart und damit weniger Steuergelder aufgewendet, sondern gleichzeitig auch die Sicherheit und der reibungslose Ablauf in der Öffentlichkeit gewährleistet. Drohnen reduzieren damit Verkehrsaufkommen, da keine Straßensperren mehr nötig sind, können durch Automatisierung häufiger Inspektionen vornehmen und allein durch die erhöhte Inspektionsfrequenz, gepaart mit optimierter Präzision der Prüfergebnisse, mehr Sicherheit gewährleisten und Risiken minimieren.

 


Die nächsten Schritte
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