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Promille-Wert schätzen

Die Abschätzung des Promille-Wertes

Was darf man denn noch trinken?

Seit der Bußgeldsatz für den 0,5 Promille-Verstoß auf 500 Euro angehoben wurde und es dafür jetzt auch ein Fahrverbot gibt, sind einige wieder ins Nachdenken gekommen. Viele haben sich entschlossen, jetzt lieber gar nichts zu trinken, bevor sie sich ins Auto setzen.
Das ist sicher der beste Entschluss, denn die Wirkung von Alkohol setzt ja schon unter 0,5 Promille ein - bei ca. 0,3 Promille - und da kann bei einer Verkehrsauffälligkeit auch bereits der Führerschein entzogen werden.

Aber wie ist das nun, wenn Sie ein Glas Bier zum Essen oder einen Prosecco davor getrunken haben? Wie lange bleibt das denn nachweisbar? Wo ist Ihre persönliche Grenze?
Wir wollen Ihnen helfen, sich hier etwas sicherer zu werden, auch wenn's nicht immer so eindeutig auszurechnen ist.

Achtung fehlerhaft!

Leider kann man bereits vor der eigentlichen Berechnung sagen, dass das Ergebnis nicht stimmen wird. Zumindest nicht genau. Trinkversuche ergeben immer wieder erstaunliche Schwankungen um den errechneten Wert - Abweichungen von +/- 20 % sind keine Seltenheit.

Woran liegt das: Nicht an der Methode. Die ist seit Jahren standardisiert. Sondern am Menschen, der ist - Gott sei Dank - sehr verschieden.

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Verschiedene Faktoren tragen dazu bei:

- unterschiedlicher Körperbau

- unterschiedlicher Wassergehalt des Gewebes

- uneinheitliche Aufnahme des Alkohols im Magen-Darm-Trakt

- unterschiedliche Abbaugeschwindigkeiten in der Leber


Die besten Ergebnisse:

Die allgemein angewandte WIDMARK-Formel erzielt ihre besten Ergebnisse im Bereich unterhalb von 1 Promille bei normalgewichtigen Männern.

Die größten Schwankungen gibt es bei Frauen mit geringem Gewicht und bei stark alkoholgewöhnten Personen, also bei hohen Promillewerten (der Wert wird in der Regel überschätzt).


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