Sicher auf dem Kindersitz: Konferenz bei TÜV SÜD forciert Fortschritte
Sicher auf dem Kindersitz: Konferenz bei TÜV SÜD forciert Fortschritte
München. Um die Schutzeinrichtungen für Kinder in Autos weiter zu verbessern, müssen Entwickler, Autoindustrie, Zulieferer, Forscher und Behörden an einem Strang ziehen: TÜV SÜD bringt die Fachleute bei einer interdisziplinär und international besetzten Fachkonferenz in München zusammen. Am Donnerstag, 1. Dezember, und Freitag, 2. Dezember, werden die neuesten Entwicklungen rund um Kinderrückhaltesysteme (Child restraint systems, CRS) aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet.
Europäische Aufklärungskampagnen, klare rechtliche Vorgaben und die Anwendung von Forschungsergebnissen haben sowohl bei der Sensibilisierung für das Thema Kindersicherheit im Auto Fortschritte gebracht wie auch bei den technischen Lösungen. Ein Beispiel für Letztere ist die genormte Steckverbindung ISOFIX, die Einbaufehlern bei Kindersitzen entgegen wirkt. Bei der Gebrauchstauglichkeit von Rückhaltesystemen sind aber ebenso weitere Verbesserungen nötig wie etwa beim Seitenaufprallschutz. Damit alle Beteiligten gemeinsam vorankommen, veranstaltet TÜV SÜD bereits zum dritten Mal eine hochkarätig besetzte Konferenz.
Die Referenten und Teilnehmer aus ganz Europa und Übersee setzen sich an den beiden Kongresstagen mit folgenden Themenblöcken auseinander: Internationale Sicherheitsstandards und Normgebung; Unfallforschung; Testverfahren und Dummys; europäische Sicherheitsprogramme; Kundenbedürfnisse; aktuelle CRS-Trends. Das Spektrum der konkreten Themen reicht von "Aktivitäten des ADAC zur Kindersicherheit in Autos" oder "Neuen Vorschläge für Kindersicherheit in Schulbussen" über "Fortschritte bei der Dummy-Entwicklung" bis hin zu "Integrierten Kindersitzen in Autos".
Die Konferenz findet am Donnerstag, 1. Dezember, und Freitag, 2. Dezember, bei TÜV SÜD in München statt. Weitere Informationen und Anmeldung im Internet unter www.tuev-sued.de oder bei: Ute Alius; Tel. 089 / 57 91 - 16 47; ute.alius@tuev-sued.de
Redaktion: Bettina Mayer

